Neu: Frederick Soddy – Vom Sinn des Geldes

Die Übersetzung des letzten großen Soddy-Werkes zur Ökonomie liegt vor!

Der englische Chemieprofessor und Nobelpreisträger des Jahres 1921, Frederick Soddy (1877–1956), kann als einer der geistigen Väter der heutigen Ökologischen Ökonomie angesehen werden. Bei ISOTOPE Media erschien Ende vergangenen Jahres die Biographie zu Soddys Leben und Werk einschließlich einer deutschen Fassung seiner Vorträge Cartesian Economics. Es folgte die Übersetzung seines Werkes Money versus Man (Mammon und die Menschheit).

Nun liegt mit Vom Sinn des Geldes die Übersetzung von Soddys letztem großen Werk zur Ökonomie vor: Das 1934 veröffentlichte Buch The Role of Money. Nach dieser Veröffentlichung zog sich Soddy aus dem beruflichen Leben an der Universität Oxford zurück und lebte nach dem Tod seiner Ehefrau im Jahr 1936 auch privat äußerst zurückgezogen.

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Druck und Vertrieb des Buches werden in Zusammenarbeit mit der tredition GmbH, Hamburg realisiert.
Es ist überall im Buchhandel erhältlich.
Gedruckte oder digitale Rezensionsexemplare wie auch der englische Originaltext können per E-Mail angefragt werden.

Daten:
Frederick Soddy: Vom Sinn des Geldes – The Role of Money (1934). 
Mit einem kommentierendem Essay von Bernd Striegel.

Verlag ISOTOPE Media, Roßdorf, Dezember 2022.

Format 12x19cm, 268 Seiten.
Paperback ISBN   978-3-9822735-8-7   (€15,00)

Klappentext:

Der Chemie-Nobelpreisträger von 1921, Frederick Soddy, war eine einzigartige Besonderheit im britischen Empire. Seine Loyalität zur Krone und die Interessen des Empire standen gleichberechtigt seinen persönlichen wie wissenschaftlichen Überzeugungen.

So wagte sich der eigensinnige Wissenschaftler nicht nur über sein angestammtes naturwissenschaftliches Fachgebiet hinaus, sondern ging sogar so weit, die damaligen ökonomischen Lehren zu prüfen.

Damit attackierte er nicht nur die dogmatischen Lehrsätze der in ihrem Ursprung britisch geprägten Ökonomie, sondern griff, wenn auch unbeabsichtigt, direkt die Machtbasis der britischen Weltherrschaft an.

Soddys Absichten waren aber keineswegs gegen sein Vaterland gerichtet, sondern zielten auf eine Überwindung kapitalistischer Partikularinteressen ab, die er als schädlich für die Entwicklung der Gemeinschaft aller Menschen identifiziert hatte.

Sein Ansatz war dabei ein wissenschaftlicher. Soddy breitet in seinem Werk „The Role of Money“, das hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, seine eigenen Vorstellungen zu einem besseren Verständnis des Geldes aus und entwickelt Vorschläge, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben und deswegen auch der heutigen Welt noch hilfreiche Fingerzeige geben können.

Über Bernd Striegel, den Autor des kommentierenden Essays:

Jahrgang 1969, geb. in Münsingen, Polymerchemiker.

Seit 1997 Beschäftigung mit dem Thema Geld, insbesondere mit der Frage nach Grund und Ziel der Gelderfindung, damit verbunden die Suche nach der historischen Herkunft des Geldes und der Ursache des Zinses. Daraus entwickelte sich die Aufgabe, eine eindeutige Definition und Abgrenzung des Begriffs „Geld“ vorzunehmen, außerdem die Identifikation der mit dem Geld einhergehenden und der auf Geld lautenden Rechtstitel zu formulieren.

Zielsetzung der Tätigkeit war, ein Geldverständnis zu entwickeln, das es ermöglicht, die Krisen unseres Finanzsystems auf einfache Weise zu erklären und praktische Lösungen theoretisch zu begründen und zu untermauern. Mit der Ausarbeitung des Buches Die Eigentums- und Besitztheorie des Geldes wurde diese Aufgabe im Jahr 2018 erfüllt.

http://www.ueber-das-geld.de

Danksagung

Es ist ein erstaunliches Phänomen, wenn natürliche (menschliche-analoge) und künstliche (digitale) Intelligenz zusammenarbeiten.
Die Übersetzung und die Prüfung auf Synonyme sowie auf Alternativen im Satzbau wurden bei der Arbeit an dieser Veröffentlichung sehr erleichtert durch das KI-Tool Deepl. Einen herzlichen Dank an die Entwickler!

Ferner ist das Hintergrundbild dieses Blogartikels ein Werk der Kunst-KI DALL·E 2. Dieses Tool erstellt Bilder nach spezifischen Angaben des Nutzers. Unser Auftrag dazu lautete: „Erstelle ein expressionistisches Gemälde einer Wassermühle inmitten einer dystopischen Stadt“. Dies sollte veranschaulichen, wohin ein falsch betriebenes Geldsystem auf lange Sicht führt – als Kontrast zur idyllischen Szene auf dem Cover des Buches, das als eine Analogie für eine am Leben orientierte Gesellschaft stehen soll.
Wir finden es gelungen. Danke!

Schlussendlich wollten wir einmal sehen, was eine KI zu Themen des Verlages zu sagen hat. Gerade im Falle des Geldsystems scheint die menschliche Intelligenz oft beeinträchtigt durch emotionale Schwächen (etwa Gier, Neid, etc).
Also, Vorhang auf für Open-AI und ChatGPT:

Frage: Warum ist es unpopulär, den Zins zu kritisieren?
KI-Antwort: Die Kritik am Zins ist unpopulär, weil sie als Angriff auf ein grundlegendes Element der meisten modernen Wirtschaftssysteme gesehen wird. Zinsen werden als Anreiz für Investitionen und zur Finanzierung des Wirtschaftswachstums verwendet, und ihre Kritik kann als Angriff auf den Kapitalismus selbst gesehen werden. Nicht zuletzt gibt es in den traditionellen Wirtschaftssystemen mächtige Interessengruppen, die keine Änderungen des Status quo wünschen und sich jedem Versuch widersetzen, das System durch Kritik an den Zinsen in Frage zu stellen.
Frage: Sind Utopie und Dystopie zwangsläufig kollektive Konzepte der Gesellschaftsentwicklung? Wie muss man individuelle Lebensgestaltung darin abgrenzen?
KI-Antwort: Utopie und Dystopie sind in der Tat kollektive Konzepte der Gesellschaftsentwicklung, da sie sich auf die Visionen und Ideale einer Gesellschaft beziehen. Utopie bezieht sich dabei auf eine ideale Gesellschaft, die man sich vorstellen kann und die für alle Beteiligten vorteilhaft ist. Dystopie hingegen bezieht sich auf eine negative Vision einer Gesellschaft, in der die Lebensbedingungen für die Menschen schlecht sind.

Individuelle Lebensgestaltung kann innerhalb einer utopischen oder dystopischen Gesellschaft unterschiedlich aussehen, je nachdem, wie die Gesellschaft organisiert ist und welche Freiheiten und Möglichkeiten den einzelnen Individuen geboten werden. In einer utopischen Gesellschaft könnten die Menschen beispielsweise mehr Freiheiten und Möglichkeiten haben, ihr Leben individuell zu gestalten, während in einer dystopischen Gesellschaft die individuellen Freiheiten eingeschränkt sein könnten.

Frage: Was ist mit ISOTOPIE gemeint, wenn der Begriff mit den Konzepten von Utopie und Dystopie in Verbindung gebracht wird?
KI-Antwort: ISOTOPIE ist ein Begriff, der manchmal verwendet wird, um eine Gesellschaft oder einen Staat zu bezeichnen, der weder eine Utopie noch eine Dystopie ist, sondern eine Gesellschaft, die im Allgemeinen als funktional und effektiv angesehen wird. Dieses Konzept wird häufig in Diskussionen über politische Theorie und Gesellschaftsanalyse verwendet und dient manchmal als Vergleichs- oder Kontrastpunkt zu Utopie und Dystopie. Im Allgemeinen versteht man unter einer Isotopie eine Gesellschaft, die in der Lage ist, die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Bürger mit den praktischen Realitäten der sozialen und politischen Organisation in Einklang zu bringen.

Frage: Stellt eine fortgeschrittene KI eine Entität dar, der man für ihre Hilfe danken kann, oder sollte diese Dankbarkeit immer gegenüber den menschlichen Entwicklern zum Ausdruck gebracht werden? 
KI-Antwort: Es ist wichtig, die Arbeit der menschlichen Entwickler, die KI-Systeme entwickeln und trainieren, anzuerkennen und zu würdigen. Wenn man sich jedoch fragt, ob es angemessen ist, einem KI-System gegenüber direkt Dankbarkeit auszudrücken, so ist dies im Allgemeinen weder notwendig noch wird es erwartet. KI-Systeme sind nicht in der Lage, Emotionen zu empfinden oder Dankbarkeit auf die gleiche Weise zu erfahren wie Menschen. Stattdessen können Sie sich für die Arbeit der Entwickler und die Funktionalität des KI-Systems bedanken, indem Sie es effektiv und verantwortungsbewusst nutzen.

Dies klingt doch schon recht vielversprechend! Die Datenbasis, auf welche diese Algorithmen zugreifen, muss riesig sein…
Mit der weiteren Arbeit an den Texten Frederick Soddys hoffen wir der interessierten Öffentlichkeit (Mensch oder Maschine?) hilfreiche Anregungen zu geben, die sowohl als Ökonomie-historische Notiz als auch zur künftigen Orientierung in der Ökonomie dienen können.
Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre!