Neuerscheinung: Der Mensch Jesus

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Neuerscheinung

Zum Jahreswechsel erscheint das nunmehr vierte Buch von Joachim-Friedrich Kapp, der sich immer wieder historischen Themen mit so genauem wie umfangreichem Quellenstudium und unbefangenem Blick widmet.

Das demnächst sowohl als ebook als auch im Paperback sowie Hardcover erhältliche Buch, blickt auf den historischen Jesus, der – im Gegensatz zu dem göttlich-mythologischen Christus – im Kern menschlich ist und damit einen anderen Anspruch an die ethische Grundhaltung legt.

Papst Benedikt XVI. bezeichnete den historischen Jesus als „inhaltlich zu dürftig, als dass von ihm große geschichtliche Wirkungen hätten ausgehen können“.

Doch immer noch erschüttern Glaubenskriege die Welt, und so ist es umso wichtiger, sich auf den historischen Jesus und seine Botschaften zu besinnen.

Das Buch ist für Christen geschrieben, die sich mit dem Glaubensbekenntnis schwertun, da sie die dortigen Aussagen nicht mittragen können: Ungläubige Christen werden sie genannt. Denn vor allem ist dem aufgeklärten Menschen die dahinter stehende Annahme eines mit einem Willen begabten Schöpfergottes zunehmend fremd.

Hier gelingt es dem Autor, das sprichwörtliche „Kind“ aber nicht mit dem Bade auszuschütten, sondern es sauber, warm und trocken – befreit von den Dogmen, behutsam argumentierend und intellektuell redlich – in  die Welt zu entlassen:
Nach einer eingehenden Rückschau auf die altertümlichen, mythischen Götter und ihre Taten (Kapitel 1), blickt der Autor im folgenden zweiten Kapitel auf Jesus und sodann (Kapitel 3) auf die Theologie des Paulus, die in die Dogmatik der Kirche mündete. Nun werden Schätze aus philosophischen und theologischen Texten gehoben (Kapitel 4), die einer aufgeklärten Welt entschlüsselt werden. Abschließend (Kapitel 5) wird der persönlichen Entwicklung einer „Religion für ungläubige Christen“ Raum gegeben, welche in der Nachfolge Jesu in eine „säkularisierte Religiosität der Menschlichkeit“ mündet.
Diese abschließenden Kapitel sind von hoher Innerlichkeit und fassen den persönlichen Glaubensweg des Autors zusammen.

Das Buch bietet eine einmalige Leseerfahrung, in der philosophische Analyse und spirituelles Gefühl ausgewogen zueinander finden. Der Widerspruch zwischen konservativ christlichen Überzeugungen und dem, was man als denkender Mensch glauben kann, wird mit diesem Buch durchbrochen.

Über den Autor:
Dr. med. Joachim-Friedrich Kapp wurde 1942 in Neubrandenburg geboren. Er wuchs in Essen auf und lebt seit 1975 in Berlin. Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

Nicht nur als Arzt hat er sich immer wieder die Frage gestellt, wie man ein glückliches Leben führen kann. Das vorliegende Buch gibt Anregungen, wie die eigene Spiritualität sich wandeln und ein neues Verständnis des Glaubens gewonnen werden kann, ganz besonders aber, wie ein neues Bewusstsein um die Verantwortung des Menschen in der Welt und gegenüber seinem Nächsten zu suchen ist.

 

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Druck und Vertrieb des Buches werden in Zusammenarbeit mit der tredition GmbH, Hamburg realisiert.

Gedruckte oder digitale Rezensionsexemplare können per Email an verlag[at]isotopemedia.net angefragt werden.

Daten:
„Der Mensch Jesus – und der ungläubige Christ“, Joachim-Friedrich Kapp
Verlag ISOTOPE Media, Roßdorf, Dezember 2020
Für Christen, die sich schwertun mit dem Glaubensbekenntnis.
Mit Zitaten aus den Testamenten, theologischen und philosophischen Texten.

Format 19x12cm, 164 Seiten.
Hardcover 978-3-9822735-1-8 (€19,95)
Paperback 978-3-9822735-2-5 (€12,50)
ebook (€7,99)

Klappentext:
Zuwendung zum Nächsten, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit und Güte sind die Botschaften Jesu, aber auch das Eintreten „mit dem Schwert“ für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit.

Mit Jesus wurde der immer präsente Gott des Alten Testaments zum „Vater im Himmel“ und der Mensch eigenverantwortlich – von göttlichem Willen und Eingreifen, Zorn, wohl auch Güte, unabhängig.

Leider jedoch hat Paulus diese glückliche Entwicklung wieder zurückgenommen, hat Opfertod, physische Auferstehung und Himmelfahrt gelehrt, den Gott des Alten Testaments nach hergebrachter Form ausgelegt und eine Theologie begründet, die sich schließlich in den christlichen Kirchen durchgesetzt hat.

Der ungläubige Christ möchte sich von Paulus und den Dogmen der Kirche befreien und ganz auf Jesus beziehen. Der ferne „Vater im Himmel“ wird als das Ideal der Vollkommenheit und Jesu Botschaft als bestimmend für unser Leben verstanden.

Denn Jesus ist nicht für uns gestorben, wie Paulus meint, sondern hat für uns gelebt – als Vorbild. Und Jesus ist nur dann auferstanden, wenn er in uns lebendig wird.